Freitag, 17. August
19.30 Uhr
Caponata Argamacho Trio & „Canito“: “FLAMENCOenFusion”
Konzertante Musikschätze
Tanz: Alegría Suárez
Gesang : Juan Suárez
Gitarre : Juan A. Suárez “Canito”
Sopran Saxophon: Ignacio G. Burgos
Viola: Rafael F. Viedma
E-Bass: Mangu Díaz
Dieser Abend zeigt die Vision eines Flamenco, der Grenzen überschreitet. Gemeinsam mit dem Caponata Argamacho Trio kreiert der Flamencogitarrist Juan Antonio Suárez „Canito“ ein faszinierendes Crossover mit Elementen von Jazz, Rock, Weltmusik und Klassik. Mit dem ergreifenden Gesang von Juán Suárez und dem majestätischen Tanz der wunderschönen Gitana Alegría Suárez kommen zwei starke Elemente des Flamenco puro hinzu.
Der in Barcelona geborene „Canito“ ist ein Meister der Flamencogitarre. Aus der Tradition heraus kommend hat er seinen eigenen, modernen und persönlichen Stil entwickelt. Den größten Einfluss auf seine Musik schreibt er dem Gitarristen und Komponisten Rafael Riqueni zu. Seit langem arbeitet „Canito“ mit dem Caponata Argamacho Trio zusammen. Sie haben ein gemeinsames Repertoire entwickelt, dass sie „kammermusikalischen Flamenco“ nennen und bereits auf vielen Bühnen der Welt zu Gehör brachten.
Die Musiker vom Caponata Argamacho Trio aus Andalusien sind Weltmusiker im besten Sinne und in vielen Bereichen zu Hause. Sie spielten in verschiedenen World Music Bands, komponierten Theatermusik oder gehörten dem Spanischen Nationalorchester und dem Königlichen Symphonieorchester von Sevilla an, bevor sie sich als kammermusikalisches Ensemble zusammenfanden. Neben „Canito“ sind der Pianist David Peña Dorantes und der Tänzer Andrés Marín weitere berühmte Flamencokünstler, mit denen sie oft zusammen arbeiten. Ihre erste CD „Epitome“ erschien 2005 mit spezieller Mitwirkung der Flamencomusiker.
Alegría Suárez setzt an diesem Abend tänzerische Akzente. Sie verkörpert die geheimnisvolle Erhabenheit des traditionellen Flamenco. Die Gitana aus Badajoz an der portugiesischen Grenze wurde in den Schoß einer berühmten Flamencofamilie geboren und wuchs in der Welt des Theaters und des Tanzes auf. In einem Stück ihres Vaters, des Theaterregisseurs Francisco Suárez, debütierte sie 1996 auf der Bühne und war auch 2004 Protagonistin in seiner aufsehenerregenden Inszenierung „Romancero Gitano“ von Federico Garcia Lorca.
An vielen Aufführungen war ihr Bruder, der Sänger Juan Suárez, beteiligt. Er singt bereits seit seinem neunten Lebensjahr vor Publikum und ist ein gefragter Musiker in Compagnien wie denen von Rafael Amargo oder Rafaela Carrasco.Flamenco Guitar - Tumbao (MPEG)







